Cross-Border Onlinehandel

 

Im Zuge der Digitalisierung und Internationalisierung des (Online-)Handels verlieren physische Grenzen zunehmend an Bedeutung. Der Online-Einkauf über Grenzen hinweg – d. h. cross-border Online-Handel – bietet sowohl für die Online-Händler als auch für Online-Kunden neue Möglichkeiten dar, wie z. B. ein breiteres, weltweites Waren- und Händlerangebot. Die Europäische Kommission hat sich zum Ziel gesetzt, einen digitalen Binnenmarkt zu schaffen, in dem Waren, Personen, Dienstleistungen und Kapital frei zirkulieren können. Laut einer Studie der Europäischen Kommission haben im Jahr 2014 15 % der Verbraucher schon einmal online im Ausland eingekauft (vgl. Europäische Kommission 2015). Seitens der Europäischen Kommission werden für diesen geringen Anteil bestehende rechtliche Hindernisse in den einzelnen Staaten der EU als Ursache gesehen.

Aber inwieweit ist der grenzüberschreitende Online-Handel bei Studierenden und wissenschaftlichen Mitarbeitern an der RWTH Aachen angekommen?

Welche Faktoren beeinflussen das grenzüberschreitende Online-Verhalten?

Sind sich die Kunden über Auswirkungen des zunehmenden cross-border Online-Handels, z. B. hinsichtlich der Belieferung, bewusst?

Diese Fragen wollen wir Studierende im Rahmen des Projektseminars „Verkehr, IKT & Logistik“ im Masterstudiengang Wirtschaftsgeographie der RWTH Aachen erforschen. Dazu führen wir in der Woche vom
29. Februar bis 04. März 2016 eine Umfrage am Campus der RWTH Aachen zum grenzüberschreitenden
Online-Verhalten durch. Die Leitung des Seminars liegt bei Professor Dr. C. Neiberger und V. Schleiden, M. A.,
am Geographischen Institut der RWTH Aachen.

 

Quellen: Europäische Kommission (2015): Warum wir einen digitalen Binnenmarkt brauchen. Zuletzt abgerufen am 21.01.2016 unter < http://ec.europa.eu/digital-agenda/en/digital-single-market >.